Integrierte Planung und Betriebswirtschaftung der Wasserressourcen

Diese Seite dient der Agenda 21 im "Kapitel 18": - Schutz der Güte und Menge der Süßwasserressourcen - die wasserwirtschaftlichen Belange des Grundwasserschutzes beinhaltet.

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ewidmet meiner Tochter Marisa...
  


    Aus: Begleitband "Rettungsaktion Erde"
    Konrad-Adenauer-Stiftung (1995)

(Sustainable Development)
 oder im Deutschen in den Begriffen der "Nachhaltigkeit" umschrieben,
und ist die "Bezeichnung für eine Entwicklung, in der die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt werden sollen,
ohne die Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden..."
(aus "Zukunftsfähiges Deutschland" 1996, Seite 24).

In dem etwa 360-seitigen Pamphlet des Dokuments der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro, wird der Wasserwirtschaft in der "zukunftsfähigen Entwicklung  ein wesentlicher Part zugewiesen.
Das Wasser, von dem das gesamte Leben auf der Erde in erheblichen Maße abhängig ist, wird bei zunehmender Bevölkerungsdichte, und weiterhin angestrebten Wachstumserwartungen, zunehmend an die Grenzen seiner Verfügbarkeit stoßen.

Nicht nur im Wasserverbrauch manifestiert sich in Zukunft die Belastbarkeit der "endlichen" Erde. Diese "Agenda 21", die nicht das "wie soll ich es machen" - Brevier darstellt, fordert uns in der Aufzählung der heute zu hinterfragenden Wohlstands - Problembereiche auf, "etwas" zu tun.
Jeder an seinem Platz, in seiner Umgebung.
.."In der Gerechtigkeit und Billigkeit (Equity), soll jeder Mensch, der heute lebt, und im gleichem Maße die zukünftigen Generationen, auf dieser "unserer" Erde das gleiche Recht auf eine intakte Umwelt haben."
Im Umkehrschluss bedeutet dies aber, dass jeder Mensch, solange es die Ressourcen der Umwelt zulassen, global die gleichen Lebenschancen in Anspruch nehmen kann..., und der Streit darüber, auf welcher Basis, in welchem Lebensstandard die "Nachhaltigkeit der Entwicklung" für unsere Kinder und Enkel stattfinden soll, ist bereits voll im Gange...
   

Schutz der Wasserressourcen, der Gewässergüte und der aquatischen Ökosysteme    (mehr Infos)

Wasser ist im Naturkreislauf als ganzes System zu verstehen, d.h. weltweit ist langfristig sein verfügbares Vorkommen gesamtheitlich zu bewirtschaften, wobei die Wechselbeziehung zwischen verfügbarer Wassermenge und seiner Güte im zukünftigen menschlichen Handeln und Tun die Norm werden muss.
Es gibt weltweit nur wenige Regionen, die noch keine Probleme mit dem Verlust potentiell verfügbarer Wasservorkommen, eine Verschlechterung der Gewässergüte und eine Verschmutzung der Oberflächengewässer und Grundwasserreserven haben.
  

Wasser und nachhaltige städtische Entwicklung

Noch in diesem Jahrhundert wird mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in städtischen Ballungszentren leben.
Bis zum Jahr 2025 soll sich dieser Anteil auf 60 Prozent, auf 5 Milliarden Menschen  steigen, und dies stellt eine enorme Belastung  für die dort verfügbaren Wasserressourcen und Umweltschutzkapazitäten dar.
Eine Wasserknappheit und die steigenden Kosten für die Erschließung neuer Wasservorkommen haben erhebliche Auswirkungen auf die Industrie-, Agrar- und Siedlungsentwicklung und das wirtschaftliche Wachstum der betroffenen Länder...

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und werden eine weltweite finanzielle Solidarität verlangen und voraussetzen müssen!

 

Das Wasser

Vom Himmel fällt der Regen
und macht die Erde nass,
die Steine auf den Wegen
die Blume und das Gas.


Die Sonne mach die Runde
im altgewohnten Lauf,
und saugt mit ihrem Munde
das Wasser wieder auf.

Das Wasser steigt zum Himmel
und wallt dort hin und her,
und gibt es ein Gewimmel
von Wolken grau uns schwer.

Die Wolken werden nasser
und brechen auseinand',
und Und wieder fällt das Wasser
als Regen auf das Land.

Der Regen fällt ins Freie
und und wieder saugt das Licht,
die Wolke wächst aufs neue,
bis dass sie wieder bricht.

So gehr des Wassers Weise:
es fällt, es steigt, es sinkt,
in ewig gleichem Kreise,
und alles, alles trinkt.

James Krüss

  

Wasser für die nachhaltige Nahrungsmittelerzeugung und ländliche Entwicklung

Die Nachhaltigkeit der Nahrungsmittelerzeugung wird in zunehmenden Maße von einer vernünftigen und effizienten Regelung der Wassernutzung und des Gewässerschutzes abhängen.

"Erst wenn der Brunnen trocken ist..." 
schätzt man das Wasser...