Bodenversiegelungen

die Erdoberfläche, als Grenzbereich zwischen Atmosphäre und belebter Bodenzone, ist der für uns einzig verfügbare Lebensraum, also die Schnittstelle zwischen unserem Wohlbefinden und den lebensbedrohlichen Räumen, die uns umgeben.

Heute schon werden wir die Fragen zu unserer weiteren menschlichen Existenz beantworten müssen, wenn wir aus dem Reaktionskreis ausbrechen wollen, die Versäumnisse unserer Vorväter "reparieren"  zu müssen.

  
  

Schutz vor Bodennässe

Das ursprüngliche Ziel, das Wasser von technischen Bauwerken fernzuhalten ist Stand der Technik.
  
Der Schutz des Grundwassers enthält die implizite Forderung nach planmäßigen Strategien für Wasserabflüsse aus Siedlungsgebieten, nach einer "Wasserhaushaltung" mit vorhandenen Ab- und Zuflüssen im Untergrund, und damit einen mit der Natur kompatiblen Einsatz von geeigneten Bausystemen. 

Die Dräne, als Instrument zur Notlösung für unbrauchbare Gründungs- und Unterkellerungssysteme zeugt von ökologischer Inkompetenz,
denn versickerungsfähige Böden benötigen keine Grundwasserableitung in den naheliegenden Kanal.

Der Kontext hierzu verlangt in Zukunft den Stand der technischen Notwendigkeit in die ökologischen Zusammenhänge, oder ein Umdenken in  Kernbereichen menschlichen Handelns.

 

 

Das Wasser braucht Hohlräume zum verweilen...

  
  

Erhöhung der Tragfähigkeit  des Bodens

"Das Wasser als Partner" von Planungsüberlegungen,
ein Umstand den es abzugleichen gilt,
im Ordnen und Setzen von Schwerpunkten. 
Dieser Partner entzieht beim technischen Höhenflug, zur Lösung unvollständiger Planungsansätze, dem Unerfahrenen, beim jähen Sturz in das Ungewollte, die helfende Hand...

...denn dies wussten schon die "Alten", das Wasser hat einen kleinen Kopf...

  
  

Vermeidung von schadstoffbelastetem Bodeneintrag

Die menschlichen Emissionen kennen keine Grenzen an denen ihnen Einhalt geboten wird.
Die Luft transportiert von Nord nach Süd, von Ost nach West.
Globalität in diesem Sinne verführt und verlagert die Ängste.
Schadstoffe im Boden bleiben zumindest für Generationen unserer Nachkommen erhalten.
Sie dringen ein in das Labyrinth von unendlich verzweigten Hohlräumen, fern ab unserer Empfindungen und Vorstellungen... und verweilen,
als unsere Hinterlassenschaft,
als unser zurückgelassenes und entsorgtes bzw. versorgtes Erbe.

  
  
Resümee dieser Homepage:

In meinem Bücherschrank, steht zerlesen ein kleines Büchlein.
Titel: "Die Verwegenheit der Ahnungslosen".
mit dem Fazit,
dass wir
"mehr Wissen als wir ahnen wollen,
und weniger Erahnen, als wir zu Wissen glauben".

Brechen wir auf, aus dem Tal der Ahnungslosen...,
mit den Fragen, was kann ich einzelner
"man - muss was tun!" auf unserer "kleinen" beengten Erde bewirken,
Lebensraum schaffen oder nutzlos zerstören..?

Wir können vermutlich mehr tun als Wir jemals erahnen werden!